Transzendentale Meditation

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Warnung vor "TM-Sekte" ist rechtens

Die Bundesregierung darf auch weiterhin in ihrem Sektenreport vor der Gesellschaft für Transzendentale Meditation (TM) warnen. Das entschied das Oberverwaltungsgericht (OVG) Münster in einem am Mittwoch bekanntgegebenen Beschluß (AZ: 5 B 3304/93). Der 5. Senat lehnte damit den Eilantrag der TM ab und folgte der Argumentaion des Bundesverwaltungsgerichts. In einer Entscheidung von 1989 hatte das Bundesverwaltungsgericht es für zulässig erachtet, auf die fehlende psychiatrische oder psychologische Ausbildung der TM-Lehrer hinzuweisen.

Aus: -Neue Westfälische-21-09-95-

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"Rücksicht auf Sorgen der Bürger nehmen"

Bissendorf: Ratsmehrheit für Baugebiet "Am Nordhang". - Es war so, als schleiche die Katze um den heißen Brei: Bei der Diskussion um die Verabschiedung des Bebauungsplanes für das Neubaugebiet "Am Nordhang" schwebte die offenkundig wichtigste Frage im Raum. Fast alle Mitglieder des Bissendorfer Gemeinderates waren gleichwohl peinlich bemüht, das Thema "Ansiedlung von yogischen Fliegern in Schledehausen" nicht direkt anzusprechen.

Zu Beginn der Ratssitzung war noch keineswegs sicher, ob über den &Bebauungsplan "Schledehausen-Nord" überhaupt beraten werden sollte. &Sprecher beider großer Ratsparteien regten an, das Thema &zunächst wieder von der Tagesordnung zu streichen. Der &CDU-Fraktionsvorsitzende Friedrich Meinker : "Die Verwaltung solle Zeit &bekommen, gewisse Dinge zu prüfen." Auml;hnlich wie Hans-Dieter &Schleibaum (SPD) ließ Meinker keinen Zweifel daran, daß die &Gemeinde eine wesentliche Vergrößerung der in Schledehausen &bereits bestehenden Siddha-Gemeinde nicht ohne weiteres hinnehmen sollte. &Der Vorsitzende der CDU/FDP-Gruppe: "Wir müssen die Sorgen der &Bürger ernst nehmen. Hier gilt es, Rücksicht auf die Mehrheit zu &nehmen."

Wilhelm Wiesehahn (CDU) plädierte dafür, "das Thema erst einmal sächlich weiterzubringen". Welche Einflußmöglichkeiten die Gemeinde bei der Vergabe von Grundstücken habe, solle parallel geprüft werden.

Für das gleiche Vorgehen sprach sich auch der stellvertretende Gemeindedirektor Georg Harcke aus. Er warnte die Ratsmitglieder davor, das Baugebiet jetzt auf Eis zu legen. Harcke: "Das wäre ein großer Rückschritt."

Mit den Stimmen der SPD- und der CDU-Vertreter wurde der Bebauungsplan schließlich verabschiedet. Dagegen votierten die beiden Vertreter der FDP. Deren Fraktionsvorsitzender Herbert Heckmann forderte den Rat auf, vor einem Votum noch einmal zu prüfen, ob für das neue Baugebiet eine Fernwärmeversorgung in Frage kommt und welche Auswirkungen die neue Siedlung mit bis zu 200 Wohneinheiten für die Infrastruktur des Ortes haben wird. Unterstützung für eine Vertagung der Entscheidung fand die FDP aber nur bei den Ratsherren der Grünen, die sich dann bei der Abstimmung über den Bebauungsplan der Stimme enthielten.

Gedankenaustausch mit TM-Anhängern ?

Der Fraktionsvorsitzende der Grünen, Dr. Johannes Christ, nutzte die Bürgerfragestunde für eine "Kollegenschelte" und heftige Kritik an der Gemeindeverwaltung in Sachen Neubaugebiet "Am Nordhang". Dr. Christ warf den Mitgliedern der anderen Ratsparteien und der Verwaltung vor, "alles zu unternehmen, damit keine weiteren TM-Leute nach Schledehausen kommen". Er forderte seine Ratskollegen auf, Gründe dafür zu nennen, warum das so verwerflich wäre. Der Sprecher der Grünen: "In Schledehausen leben schon seit vielen Jahren Meditierende. Dadurch ist bislang niemandem Schaden zugefügt worden."

Da es nach Einschätzung von Dr. Christ ohnehin keine rechtlichen Möglichkeiten gibt, TM-Anhänger aus Schledehausen fernzuhalten, sprach sich der Ratsherr dafür aus, "TM-Leute zu einem Gedankenaustausch zur nächsten Ratssitzung einzuladen". (hil)

Aus: Neue Osnabrücker Zeitung-07-11-95-

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Wird Schledehausen Hochburg für die "yogischen Flieger"?

Sidha-Gemeinschaft wirbt in TM-Zeitschrift für Ansiedlung in Neubaugebiet. - Wird Schledehausen im nächsten Jahr die Hochburg der deutschen Sidha-Gemeinschaft sein? Wenn es nach dem Willen der als "yogische Flieger" bekanntgewordenen Gruppe geht, werden sich zahlreiche Anhänger in dem von der Gemeinde Bissendorf "Am Nordhang" geplanten großen Neubaugebiet schon bald um ein Grundstück oder eine Wohnung bemühen.

Ein Aufruf an Gleichgesinnte, sich möglichst in Schledehausen anzusiedeln, wurde jetzt in einem der Gemeindeverwaltung zugespielten Artikel aus einem bundesweit erhältlichen TM-Journal (Zeitschrift für Transzendentale Meditation) veröffentlicht. In dem Artikel wird unter anderem auf "völlig neue Möglichkeiten" für das "deutsche Sidhaland" verwiesen.

So seien in unmittelbarer Nähe des neuen Baugebietes bereits 15 Häuser von Sidhafamilien bewohnt. "Nirgendwo anders haben Kinder so viel Freiheit und meditierende Spielkameraden wie hier", heißt es beispielsweise in der Zeitschrift weiter. Mit 100 Meditierenden und Sidhas sowie etwa 60 Kindern existiere in Schledehausen schon jetzt neben Hamburg die bundesweit zahlenmäßig stärkste Sidha-Gruppe.

Interessenten wird in dem Artikel eine in Schledehausen lebende Ansprechpartnerin genannt. Potentiellen Neubürgern wird zudem empfohlen, schnell zu handeln, da schon jetzt Vormerkungen für die Bauplätze "Am Nordhang" entgegengenommen würden. Mitte 1996 könne mit dem Bau der ersten der dort maximal vorgesehenen etwa 160 Wohneinheiten gerechnet werden.

Die Mandatsträger unterrichtet

Sehr unterschiedlich wird die Werbeaktion für Schledehausen unter TM-Anhängern von Sprechern der Bissendorfer Ratsparteien beurteilt. Während sich Vertreter der CDU, der SPD sowie der FDP alles andere als erfreut äußerten, wehrt sich der Ratsherr der Grünen, Dr. Johannes Christ, entschieden gegen "die Diskriminierung einer Minderheit".

Die Ratsmitglieder waren über den in dem TM-Journal veröffentlichten Artikel von der Bissendorfer Gemeindeverwaltung informiert worden. In einem von Gemeindedirektor Lutz Bonk unterzeichneten Anschreiben dazu heißt es, "hier ist die Aufmerksamkeit jedes Gemeindevertreters gefordert". Zu einer weiteren Stellungnahme war die Gemeindeverwaltung gestern nicht bereit. Der stellvertretende Gemeindedirektor Georg Harcke betonte, das Schreiben sei "nur zur Unterrichtung der Mandatsträger" bestimmt gewesen.

Dringenden Handlungsbedarf sieht der CDU-Fraktionsvorsitzende Friedrich Meinker. Die Gemeinde werde sich überlegen müssen, wie die Ansiedlung zahlreicher neuer TM-Anhänger in Schledehausen verhindert werden könne. Nach Einschätzung seiner Ratskollegen Helmut Ellermann (SPD) und Herbert Heckmann (FDP) ist aber schon jetzt klar, daß es keine rechtliche Handhabe gibt, Sektenmitglieder von der Gemeinde fernzuhalten. Ellermann: "In diesem großen Baugebiet sollen neben Eigenheimen auch Mehrfamilienhäuser entstehen. Eine Kontrolle ist schon deshalb kaum möglich. Zudem steht es den Menschen nicht ins Gesicht geschrieben, ob sie TM-Mitglieder sind."

Ähnlich äußerte sich Herbert Heckmann. Er hofft, daß &die Gemeinde Wege findet, damit sich die Sidha-Bewegung in Schledehausen &nicht großartig vergrössern wird. Beispielsweise sei zu &überlegen, mit der Verabschiedung des Bebauungsplans für das &Neubaugebiet "erst einmal zu warten". Wenn sich letztendlich nur wenige &TM-Anhänger ansiedeln würden, wäre "das zu verkraften". &Große Probleme werde der Ortsteil Schledehausen nur dann bekommen, &wenn so viele TM-Anhänger nach Schledehausen kämen, daß &"hier ein Dorf entstehen würde".

Mindestens einen Schritt zu weit ist die Gemeinde nach Meinung von Dr. Johannes Christ gegangen. Er wertete das auch an ihn geschickte Anschreiben als "ganz große Schweinerei". Die von der Gemeinde offensichtlich praktizierte Stimmungsmache gegen TM-Anhänger solle die bereits vorhandenen Vorurteile in der Gemeinde schüren. Dr. Christ: "Zwar habe ich seit etwa 10 Jahren nichts mehr mit TM zu tun. Gleichwohl weiß ich, daß das Menschen wie alle anderen sind. Es kann nicht angehen, daß Randgruppen - egal, ob es Neger, Schwule oder Sektenmitglieder sind - diffamiert werden."

Der Ratsherr der Grünen kündigte an, daß sich seine Partei "dieses Themas annehmen" werde. "Um Ängste abzubauen", überlege er derzeit, ein Gespräch von TM-Anhängern und Ratsmitgliedern zu organisieren. (hil)

Aus: -Osnabrücker Nachrichten-02-11-95-

Anmerkung: Eine Liste der "Deutschen Gesellschaft für Ayurveda" vom September 1992 weist unter den Anschriften der stationären Maharishi Ayur-Ved Gesundheitszentren u.a. das Geburtshaus von Dr. Johannes Christ, Am Berg 9, Bissendorf 2 (Schledehausen) aus. Ebenso ist Dr. Christ, nach einer Liste vom "Maharishi-Institut" für Ayur-Veda in Sasbachwalden vom April 1990, unter den Ärzten, die den Maharishi-Ayur-Veda praktizieren, aufgeführt.

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Streit um "Yogische Flieger"

Das Thema "Yogische Flieger" hat einen heftigen Streit zwischen führenden Politikern des Landkreis- und der Stadt-Grünen ausgelöst. Während sich die Spitze der Osnabrücker Ratsfraktion entschieden gegen Kontakte mit Anhängern der Transzendentalen Meditation (TM) aussprach, bezeichnete Kreisgeschäftsführer Johannes Bartels auch TM-Mitglieder als "unterstützenswerte Minderheit".

Ausgelöst wurde der Disput durch die Aktivitäten des Bissendorfer Ratsherrn Dr. Johannes Christ, der sich am Rande einer Ratssitzung für einen Gedankenaustausch zwischen TM-Anhängern und Ratsmitgliedern eingesetzt hatte. Die Fraktionsvorsitzende Dorothea Steiner, und ihr Stellvertreter Dr. Horst Simon reagierten darauf mit heftiger Kritik. Sie kündigten an, daß dieses Thema in naher Zukunft in einer gemeinsamen Sitzung des Stadt- und Kreisverbandes zur Sprache gebracht werde.

Noch weiter ging der Osnabrücker Ratsherr Dr. Horst Simon. Er bezeichnete es als einen Trugschluß, TM-Mitglieder als diskriminierte Minderheit darzustellen. Dr. Simon: "Das ist fast so, als wenn sich die Grünen für Rechtsradikale einsetzen würden." Auf das Verhalten von Dr. Christ gemünzt, sagte Dr. Simon, daß es für die Grünen sicher schlecht ist, wenn sich bei Mitgliedern plötzlich merkwürdiges Gedankengut ausbreite. Dr. Horst Simon: "Durch die ungeklärte Nähe von Dr. Christ zum TM wird die Seriösität der Grünen in Zweifel gezogen."

Als "viel Rauch um nichts" bezeichnete Dr. Christ die Kritik. Ihm sei es nicht darum gegangen, die TM-Ideologie hoffähig zu machen, sondern "Vorurteile gegen völlig harmlose Menschen abzubauen". Dr. Johannes Christ: "Ich stehe dazu, daß wir auch TM-Anhänger vor Diffamierungen schützen müssen."

Unterstützung erhielt Dr. Christ von seinem Parteifreund Johannes Bartelt. Der Kreisgeschäftsführer sieht im Gegensatz zu den Stadt-Grünen "keinen Handlungsbedarf". So dürften die Grünen auch künftig keine Berührungsängste gegen Minderheiten "gleich welcher Coleur" haben. Im Gegensatz zu Dorothea Steiner habe er "keine Zeit, sich über das Bewußtsein von TM-Anhängern Gedanken zu machen".

Aus: - Neue Osnabrücker Zeitung-11-11-95-

Foto: Wegweiser TM-Akademie

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Maharishi - Ayurveda aus ärztlicher Sicht

Ayurveda, das "Wissen vom langen Leben", ist eine klassische Medizin Indiens und hat von Hause aus mit Maharishi Mahesh Yogi und seiner "Transzendentalen Meditation" überhaupt nichts zu tun. Seitdem die TM das Thema Gesundheit zu ihrer ureigenen Sache gemacht und beides, Ayurveda und Maharishi samt seiner TM-Technik, künstlich miteinander verbunden hat, gibt es mehr und mehr Kliniken, die in enger oder loserer, meistens undurchsichtiger Verbindung mit TM-Organisationen den sog. Maharishi-Ayurveda praktizieren. Aus solch einer Klinik in Schloß Duttenstein ist sogar ein Buch mit dem Titel "Risse im Tempel der Seele", eine Romanerzählung über das verlorene Wissen um Ayodhya" herausgekommen, in dem zwar gegen offizielle TM-Kreise polemisiert, im übrigen aber das Gesundheitskonzept der TM propagiert wird. Gegen diese Verbindung von Maharishi und Ayurveda werden nun auch von ärztlicher Seite Bedenken angemeldet.

Dieter von Schmädel, Professor für Medizinische Soziologie in Regensburg, hat im "Journal of the European Ayurvedic Society" 3 (1993) einen Artikel "Ayurveda - Quo vadis?" veröffentlicht. Eine einleitende Beschreibung des Maharishi-Ayurveda (=MA) führt zu dem Ergebnis: "Bei der angeblichen inhaltlichen Weiterentwicklung von Ayurveda speziell in der therapeutischen Praxis wird aber klar, daß es sich bei MA nicht um eine Weiterentwicklung von Ayurveda handelt, sondern vielmehr darum, Ayurveda für ganz andere Zwecke zu benutzen."

Schmädel sieht in der TM einen "Konzern im Esoterik- und Gesundheitsbereich" mit dem Ziel, "Die TM-Ausübenden zu einer religiösen Gemeinschaft (zu) formen und gleichzeitig den Durchbruch zur weltweiten Anerkennung des TM und MA-Heilslehre und ihres Führers Maharishi Mahesh Yogi (zu) bringen."

Gegen die Pancha-Karma-Kuren (Reinigungs- und Entschlackungsbehandlungen) äußert Schmädel keine Bedenken, wohl aber gegen die MA-Medikamente insgesamt, vor allem dagegen, daß "für keines dieser "Medikamente" bis jetzt die Zulassung zum deutschen Medikamentenmarkt erreicht worden" ist. Die Zusammensetzung werde geheimgehalten und damit der notwendigen Kontrolle entzogen. Schmädel kritisiert die Preise von MA-Kuren, vor allem von AIDS-Kuren und anderen Kuren in den USA und natürlich auch "Yagyas" (religiösen Zeremonien), Halbedelsteinen und ähnlichen, angeblich der Therapie dienenden Gegenständen. Mit Verweis auf die AGPF bestreitet der Autor, daß TM-Mitgliedern bei privaten Krankenkassen Sonderrabatte eingeräumt worden seien. Das sei für Deutschland nachweislich falsch. Ein entsprechender Gruppenvertrag einer holländischen Versicherung sei in der Zwischenzeit gekündigt worden. Abschließend beklagt er, daß die wünschenswerte Akzeptanz des Ayurveda, vor allem in den Entwicklungsländern. durch die Verbindung mit der TM und mit einer vorwissenschaftlichen Denkweise drastisch verringert wird.

Die positive Wirkung der ayurvedischen Medizin als solcher, d.h. ohne Verbindung mit der TM, kommt noch deutlicher in einem Artikel in der "Münchener Medizinischen Wochenschrift" Nr. 52/52 (1991) zum Ausdruck: "Ayurveda zur Diskussion gestellt". Autoren sind Prof. Dr. G.H. Ott und Dr. U. Ruscher vom Evangelischen Krankenhaus Bad Godesberg, die auf einschlägige Erfahrungen speziell in Südindien zurückgreifen können. Nach einem Überblick über die Geschichte des Ayurveda werden dessen Menschenbild und Krankheitslehre dargestellt, mit dem Ergebnis, daß er keine standarisierten Therapiepläne kennt, statt dessen eine holistische Sicht und ein Aufspüren der Wurzeln von Krankheiten in der Konstitution und Disposition. Es handelt sich um ein eigenständiges Gesundheits- und Therapiekonzept, das besonders für die Heilung multifaktorieller Erkrankungen hilfreich sein kann.

Die Autoren warnen vor "falschen Mythen", z.B. daß ayurvedische Therapien gefahrlos seien (Ayurveda fehle eine wissenschaftliche Toxikologie) und daß sie für viele Krankheiten Mittel der ersten Wahl sein müßten. Sie warnen auch vor dem religiösen Mißbrauch im Dienst von Esoterikern sowie vor transzendenten und meditativen Lehren. Schwachpunkte des Ayurveda sehen sie in der Endokrinologie und Infektionslehre sowie darin, daß man bis heute nicht gelernt hat, Blutzuckerspiegel, Blutdruckmessungen und das histologische Bild in die Theorie des Ayurveda einzubinden.

Was die auf den Markt kommenden Medikamente betrifft, so fehle immer noch eine staatliche Kontrolle der Rezepturen hinsichtlich der Standardisierung, Dosierung, Herstellung und Nebenwirkungen. "Der lukrative Handel mit solchen "ayurvedischen" Medikamenten verführt zum Mißbrauch und verlangt dringlich nach Gesetzgebung."

Probleme mit Maharishi-Ayurveda gibt es also auf zwei Ebenen: Überschätzung der Möglichkeiten alternativer Therapie generell und des Ayurveda im besonderen, ferner die Einbindung in die TM, deren Weltanschauung sowie ihre kommerziellen und propagandistischen Interessen.(hu)

Mit freundlicher Genehmigung aus: EZW-Materialdienst Nr. 6, 57 Jahrgang, 1. -Juni 1994 - (Quell Verlag, Postf. 100033, Stuttgart)

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