Internationale Vereinigung
christlicher Geschäftsleute (IVCG)
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Autor: Winfried Müller
Stand: April 2009
- Kurztext
- Bibliographie
- Weblinks
Kurztext
Geschichte der Bewegung
Bei dem IVCG handelt es sich um eine missionarische Laienbewegung auf
freichristlich-evangelikalem Hintergrund. Sie wurde 1957 in Zürich und
Karlsruhe von Dr. Ad. Guggenbühl (1921-2001) gegründet. Ziel der Bewegung
ist, Menschen in Verantwortung mit
dem rettenden Evangelium zu erreichen. Wir versuchen, als Menschen
in Verantwortung, das Evangelium von Jesus Christus im Alltag zu leben und
seine Verbreitung unter den Verantwortlichen
in Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Kultur zu fördern. (http://www.ivcg.org/ivcg_leitgedanke.html
Stand: 13.4.2009). Der gegenwärtige Vorsitzende der Bewegung ist
Rechtsanwalt Dr. Christoph Wyss.
Lehre
Die Bewegung spricht besonders Entscheider der Wirtschaft an.
Die dringenden Probleme der Welt und des Einzelnen führen immer wieder
zur Frage nach Gott. Referentinnen und Referenten der IVCG sind
Persönlichkeiten aus der Wirtschaft, dem öffentlichen Leben, den
Universitäten, freien Berufen, im weitesten Sinn profilierte Berufstätige,
die ausgehend von einem gesellschaftlich relevanten Sachthema, auf die
Bedeutung einer persönlichen Beziehung zu Jesus Christus zu sprechen kommen.
Hier und da wird der Vortrag ergänzt durch den Bericht eines
IVCG-Mitarbeiters über seine praktischen Erfahrungen mit Gott.
(http://www.ivcg.org/ivcg_kernkompetenz.html
Stand: 13.4.2009)
Dabei gibt sich die IVCG dediziert "überkonfessionell":
Die IVCG vertritt weder eine spezielle Kirche, Gemeinde oder Sekte noch
einen bestimmten Frömmigkeitsstil. Sie wirbt keine Mitglieder und betreibt
eine Politik der offenen Türen: Durch die Teilnahme an einer
IVCG-Veranstaltung entstehen keinerlei Verpflichtungen materieller oder
immaterieller Art. (http://www.ivcg.org/ivcg_dienstleistungen.html
Stand: 13.4.2009)
Aus dem Webangebot der Organisation (http://www.ivcg.org/ivcg_kernkompetenz.html
wird deutlich, dass Menschen zu einem christusgemäßen Lebensstil ermutigt (nicht nur
darüber sprechen, sondern auch danach handeln) werden sollen.
Vekündigungsmethode:
- Stufe I:
- Vortragsveranstaltungen: (4-5 pro Jahr). Sie finden in der Regel
in Hotels mit Abendessen nach einem ca. ein stündigem Vortrag statt. Während
des Abendessens finden an den einzelnen Tischen (jeder Tisch hat
einen Tischverantwortlichen von der IVCG, weiterführende
Gespräche statt. Die Einladungen zu den Vortragstreffen erfolgen stets
persönlich - es wird keinerlei Werbung gemacht.
- Stufe II:
- Seminare:
Die Seminare sind für Glaubenswachstum, Horizonterweiterung und zur
Festigung persönlicher Gemeinschaft gedacht. Angesprochen sind hauptsächlich
Mitarbeiter und Interessenten. Verstand und Urteilskraft, Tüchtigkeit,
Kraft, Trost, neue Ausrichtung, eine neue Vision für das eigene Leben -
diese und andere Erfahrungen werden Sie bei einem IVCG-Seminar machen.
(http://www.ivcg.org/ergebnis.html?id_vgattung=4
Stand: 13.4.2009)
- Stufe III:
- Hauskreise der einzelnen Mitarbeiter:
In diesen Gesprächsrunden werden die "wiedergeborenen Christen" auf ihren
missionarischen Einsatz vorbereitet.
Kritik
Aus lutherischer Sicht ist die Bewegung theologisch problematisch. Aus dem
vorliegenden Quellenbefund im Internet wird deutlich, dass die
Glaubensentscheidung des Einzelnen eine dominante Rolle spielt. Dabei wird
vergessen, dass Kirche mehr ist, als nur der Glaube des Einzelnen. Hinzu
kommt, dass in der Öfentlichkeitsarbeit der Verweis auf die
theologischen und bekenntnismäßigen Quellen fehlt.
Nach der Augsburgischen Konfession [vgl.: http://www.religio.de/dialog/105/28_04.htm]
(EG 808, Art. 7) ist die Kirche
- Versammlung der ganzen Gemeinde,
- wo das Evangelium lauter gepredigt
- und die Sakramente entsprechend dem Evangelium ausgeteilt werden.
Die Missionsziele der Bewegung sind unscharf und theologisch wenig
reflektiert, wobei auch die evangelikalen Wurzeln der Bewegung verschwiegen
werden. Die Gesamtheit von Gemeinde, Predigt und Sakrament machen Kirche
aus, nicht nur deren Einzelbestandteile. Durch diese Art der Mission wird
Kirche zu einem Verein und Glaube zu einem "organisierbaren" Ereignis.
Bibliographie
- Deutsche Bibliothek
-
Christliche
Geschäftsleute
-
Demos
Shakarian
-
Weblinks
Quellenlinks
- Internationale Vereinigung Christlicher Geschäftsleute (IVCG)
- http://www.ivcg.org/
- Christen im Beruf
- Geschichte
des IVCG
Kritische Links
- Wikipedia
- Christen im Beruf
- Demos Shakarian
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