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Auffällig sind an dieser Lehre vor allem zwei Dinge. Zum einen die Nähe zur christlichen Religion und zum anderen die Mittelpunktrolle von Bruno Gröning, verbunden mit dem Allmachtsglauben an seine Kräfte. So stellt sich Bruno Gröning als zweiter Messias dar, der nicht nur alle Krankheiten heilen kann, sondern auch jede Störung im gesamten Lebensbereich des Menschen beheben kann. Nicht zufällig kommen viele Mitglieder der Bruno-Gröning-Gruppe aus der katholischen oder evangelischen Kirche. (Sickora, a.a.O. S. 178)
Bruno Gröning vergleicht den Menschen mit einer Batterie. Im täglichen Leben gibt jeder Kraft ab. Jedoch wird die benötigte neue Lebensenergie oft nicht mehr ausreichend aufgenommen. Ebenso wie eine leere Batterie nicht funktionstüchtig ist, kann ein kraftloser Körper seine Aufgaben nicht erfüllen. Abgespanntheit, Nervosität, Lebensängste und letztlich Krankheit sind die Folgen.
Bruno Gröning erläuterte nun, wie der Einzelne wieder zu neuen Energien kommen kann. Der Glaube an das Gute ist hierfür ebenso Voraussetzung wie der Wille zur Gesundheit. Der Mensch ist überall von Heilwellen umgeben, die er nur aufzunehmen braucht. Laut Bruno Gröning gibt es keine unheilbare Krankheit, was die ärztlich geprüften Erfolgsberichte bestätigen. Die Heilungen geschehen hier allein auf geistigem Wege und sind daher nicht an Bruno Grönings materiellen Körper gebunden.
Um diesen Heilstrom aufzunehmen, sitzt der Hilfesuchende mit geöffneten Händen. Arme und Beine sind nicht verschränkt, um das Fliessen des Heilstroms nicht zu unterbinden. Gedanken an Krankheit und Sorge wirken hinderlich, Gedanken an etwas Schönes hingegen sind hilfreich.
Wenn der Heilstrom durch den Körper fliesst, stösst er auf die Organe, die durch Krankheit belastet sind und beginnt dort seine reinigende Wirkung. Dabei kann es zu Schmerzen kommen, die ein Anzeichen für die Reinigung des Körpers sind. Da die Krankheit ihrem Wesen nach nicht von Gott gewollt ist, wird sie nach und nach beseitigt. Dies kann in einzelnen Fällen auch spontan geschehen. Hierzu ist es notwendig, dass sich der Mensch nicht mehr gedanklich mit der Krankheit beschäftigt, sondern daran glaubt, dass es für Gott kein Unheilbar gibt.
Um auch weiterhin gesund zu bleiben, stellen sich die Bruno Gröning Freunde täglich auf den Empfang des Heilstroms ein. Der gesunde Körper bildet die Grundlage für ein Leben in Einklang mit sich selbst, den Mitmenschen und der Natur.
Das Ziel der Lehre Bruno Grönings ist es, einen Kranken zu einem lebensfrohen Menschen zu machen, der frei von körperlichen und seelischen Belastungen ist. (Siehe: Die Lehre Bruno Grönings, Online im Internet [Stand: 29.03.09])
So heilt der Geist
Das erfordert vom kranken Menschen freilich eine Neubesinnung. Ist er doch
geneigt, sich einem Krankheitsgeschehen eher angstvoll-besorgt hinzugeben
und sich so nur noch fester an das Übel, das er gerade loswerden
möchte, zu binden. Bruno Gröning: "Wer sich mit der Krankheit
beschäftigt, hält sie fest und versperrt der göttlichen Kraft
den Weg." Der wichtigste Schritt für den Heilungssuchenden besteht also
darin, geistig eine ganz bewußte Trennung von der Krankheit zu
vollziehen. Hat der kranke Mensch sich in dieser Weise innerlich richtig
"eingestellt", darf er das Einfließen der heilenden Kräfte
zuversichtlich erwarten.
Nun gilt es, auf körperliche Reaktionen zu achten. Sehr häufig wird ein
deutliches Kribbeln, zuweilen auch ein stärkeres Fließen oder
Strömen durch die Glieder wahrgenommen sowie Wärme empfunden.
Allerdings können auch unangenehme Empfindungen oder Schmerzen
auftreten, die der Symptomatik des Krankheitsbildes oft ähnlich sind.
Diese Signale zeigen den beginnenden Heilungsprozeß an, also eine
"Heilungskrise", wie sich auch in der Medizin bekannt ist (hier sei nur auf
die Phase der Erstverschlimmerung nach Einnahme eines homöopathischen
Heilmittels hingewiesen). Gröning nannte dies die "Regelungen".
"In der Mehrzahl der von der MWF untersuchten
Berichte zeigt sich der Heilungsverlauf genau in der hier beschriebenen
Weise, und mit dem Aufhören der Regelungen tritt oft schon völlige
Beschwerdefreiheit, zumindest aber eine
signifikante Besserung der Symptomatik ein." (Siehe: Heilung auf
geistigem Wege, a.a.O. S. 8f.)
Der Mensch steht nach Überzeugung
Grönings im Spannungsfeld zweier Kraftquellen - negativ-abbauenden und
positiv-aufbauenden Kräften - zwischen denen er sich entscheiden kann
und muß. Welchen Energien er sich öffnet, hängt von seiner
gedanklich-geistigen Ausrichtung ab. Während negative Gedanken einen
Menschen an das negative Potential anschließen, das ihn seiner
Kräfte beraubt und dadurch krank werden läßt, verbinden ihn
positive Gedanken mit der guten, der göttlichen
Kraftquelle, aus der ihm stärkende und heilende Energien zufließen.
Biografisches
Bruno Gröning (1906 - 1959) stammt ursprünglich aus Danzig, hatte
ein wechselvolles Leben, blieb aber ohne höhere Schulbildung. Nach dem
2. Weltkrieg begann er mit Heilungsversuchen. Nach einer Geistheilung eines
achtjährigen Jungens wurde er bekannt und es entstand seine
Organisation 'Bruno Gröning. C.
Sickora schreibt:
'Bruno Gröning behauptete, von Gott gesandt zu sein. Seine Heilmethode beruht auf Strahlung, die er nie genau definierte. Er lehnte es jedoch ab, seine Fähigkeiten unter Laborbedingungen unter Beweis zu stellen. 1954 wird ein erster Prozeß gegen ihn geführt mit dem Vorwurf des Verstoßes gegen das Heilpraktikergesetz und wegen Körperverletzung. Gröning wird zwar freigesprochen, aber das Auftreten als Heiler wird ihm verboten. Er arbeitete dann als Heilpraktiker-Gehilfe und bringt die Staniolkugel auf den Markt, die mit akkumulatorischer Wirkung seine Heilkräfte übertragen soll. Gröning behauptete von sich, dass er seine nie versiegende Kraft ein für alle mal auf seine Bilder, auf besagte Staniolkugeln oder andere Gegenstände übertragen kann. 1956 stirbt im Alter von 16 Jahren der oben erwähnte 'geheilte' Junge. Zwei Jahre später wurde Bruno Gröning erneut der Prozeß gemacht. Diesmal wird er zu einer Gefängnisstrafe mit Bewährung und einer Geldbuße verurteilt. Er starb 1959 in Paris an Magenkrebs." (Sickora, Über die Brücke zum Wachtturm, Dresden 1992, S. 177)
Geschichtliche Entwicklung
Die Gruppe ist sehr klein,
man geht gemeinhin von etwa 3000 Mitgliedern aus. Ihre Wirksamkeit nach
außen dürfte aber nach gegenwärtigen Vermutungen
größer sein. Nach dem Tod von Bruno Gröning geriet sie in
eine Existenzkrise aus der sie Grete Häusler herausführte.
Örtliche Gemeinschaften des Bruno Gröning-Freundeskreises
existieren in der gesamten Bundesrepublik, der Schweiz, Belgien, Frankreich,
Österreich und den USA. Mit der allgemeinen Verbreitung des Internets
machte
die Gruppe auch dort ihre weltweite Werbung und
verbreitete dort ihre Werbung. Allerdings ist hier
anzumerken, dass aus dem Angebot keine Angaben über die Größe und
Bedeutung der "Internationalen Kontaktstellen" ersichtlich sind. Mit hoher
Wahrscheinlichkeit stellt sich die Gruppe bedeutsamer dar, als sie in Wirklichkeit ist.
Gegenwärtig wird die Gruppe nicht mehr von Grete Häusler geleitet, da diese vermutlich im Sommer 2007 verstorben ist. Verlag und Nachlaß von Bruno Gröning werden nach meinen Kenntnissen vom Kreis für geistige Lebenshilfe e.V. verwaltet. Besonders unheilbar Kranke und Personen mit psychischen Problemen lassen sich für das Angebot der Gruppe leicht rekrutieren. Sie schottet sich stark nach außen ab, Zweifel an Bruno Gröning werden nicht geduldet. In der kritischen Literatur wird der Verdacht der Kurpfuscherei geäßert, obwohl die Gruppe das weit von sich weist. Probleme entstehen immer dann, wenn Patienten mit ernsten Krankheiten, die sich an die Gruppe wenden, durch das Eintauchen in diese, von medizinischer Behandlung ferngehalten werden.
Um dem Vorwurf der Kurpfuscherei entgegenzutreten, orientiert sich die
Gruppe in der Gegenwart sehr stark auf Personen mit medizinischer oder
heilpraktischer Qualifikation.
In diesem Zusammenhang tritt eine "Medizinisch-Wissenschaftliche
Fachgruppe (MWF)" unter der Leitung von Dr. Matthias Kamp
auf. Die Intention ist sehr durchsichtig:
Der medizinische Doktortitel
von Dr. Kamp wird als Autoritätsbeweis für die Seriosität und
medizinische Wirksamkeit des "Heilstromes" eingesetzt. Auch erfüllen
die auf der Webseite vorgestellten "Belege" für die Wirksamkeit der
Heilung auf geistigem Wege allenfalls die Kriterien des
Autoritätsbeweises und sind somit nichts als
Meinungsäußerungen.
Ob Dr. Kamp approbierter Arzt ist, oder nicht, ist dem Autoren nicht bekannt.
Statistik und gesellschaftliche Relevanz
Obwohl sich die Gruppe im Internet
als groß und bedeutend darstellt, dürfte sie in der
Bundesrepublik nicht mehr als einige hundert Aktivisten haben. Allerdings
gibt es nach unseren Erkenntnissen eine "Fangemeinde", die zwar einer sehr
hohen Fluktuation unterworfen ist, die aber doch einige Tausend umfassen
dürfte. So werden die "Vorträge über geistiges Heilen" in den
neuen Bundesländern nach unseren Informationen in der Regel von etwa 20
- 40 Personen besucht. Dabei fällt auf, dass die Gruppe bestrebt ist,
schon durch die Wahl des Veranstaltungsortes eine Nähe zu seriösen
Lebenshilfevereinen zu dokumentieren. So werden Vereinslokale bevorzugt, in
denen sich Arbeitsloseninitiativen, soziale Lebenshilfe- und
Beratungsvereine großer und anerkannter sozialer Träger
regelmäßig treffen. Der Freundeskreis Bruno Gröning reiht
sich in die unübersehbare Zahl esoterischer Lebenshilfeangebote ein und
steht natürlich auch zu ihnen in Konkurrenz. Aus diesem Grund ist es
wenig wahrscheinlich, dass die Gruppe eine größere
gesellschaftliche Bedeutung erlangen wird.
Beurteilung
Die hier vorgestellte Heilungsmethode
erinnert sehr stark an die Methoden der Christian Science, aber auch
spiritistischer Denkmodelle. Indem die "Heiler" vom Kranken verlangen, sich
den "positiv aufbauenden Kräften" zu öffnen, schieben sie
einerseits die Ursache der Krankheit dem Kranken selbst zu, andererseits
eröffnen sie sich für den Fall des Mißerfolges der "Heilung"
eine Hintertür, eine Ausrede:
Der Kranke ist in jedem Falle
selbst an seiner Krankheit schuld!
Wenn er trotz des "Heilstromes"
weiterhin krank bleibt, dann hat er sich eben nicht für die
"positiv-aufbauenden Kräfte" sondern für die "negativ-abbauenden"
entschieden. Der hier nachzuweisende Dualismus zwischen Gut und Böse
stellt eine banalisierende Schwarz-Weiß-Malerei dar, der weder
wissenschaftlich noch moralisch vertretbar ist. Das Postulat, dass der
Mensch im Spannungsfeld zweier Kraftquellen stünde, läßt
sich wissenschaflich nicht verifizieren. Hinzu kommt, dass die von der
Gruppe angeführten "Beweise" für den Erfolg ihrer Methode nicht
durch unabhängige Untersuchungen belegt sind. Die in der
Werbebroschüre vorgelegten "Dokumentationen" über "Erfolge" des
Heilstromes (vgl.: Heilung auf geistigem Wege, a.a.O. S.
12 - 24) sind nicht schlüssig, da sie einerseits nur durch
Anhänger der Gruppe belegt sind, andererseits nicht durch
unabhängige ärztliche Gutachten klinisch belegt sind.
Die Tatsache, dass sich im Bruno Gröning-Freundeskreis auch Ärzte befinden, wertet die Gruppe aus wissenschaftlicher Sicht fachlich nicht auf. Für die fachliche Bewertung ist allein der wissenschaftlich-methodische Ansatz, nicht der Titel oder Beruf des Versuchsleiters, ausschlaggebend (Autoritätsbeweise sind nichteinmal in den Geisteswissenschaften anerkannt!!!). Dieser Ansatz setzt in jedem Falle voraus, dass einerseits ein Forschungsergebnis bei gleicher Methodik des Versuches reproduzierbar sein muß, andererseits muß das Prinzip der Unvoreingenommenheit erfüllt sein. Das heißt, die Hypothesen dürfen nicht das Ergebnis schon vorwegnehmen. Unvoreingenommenheit heißt hier, dass bei der Erfassung, Prüfung und medizinischen Dokumentation von geistigen Heilungen in jede Richtung hin recherchiert werden muß. Dazu gehört auch, dass die "Heilungserfolge" methodisch sauber vom Placebo-Effekt, von möglichen Betrugs- oder Täuschungsmanövern abgegrenzt werden. Hierzu stellt die Wissenschaft ein hinlänglich sicheres Instrumentarium zur Verfügung. Die vom Bruno Gröning-Freundeskreis vorgelegten und veröffentlichten Heilungsberichte erfüllen diese Kriterien nicht.
Der Bruno Gröning Freundeskreis arbeitet nach meiner Ansicht hart an der Grenze zur Kurpfuscherei. Er betont zwar immer wieder, dass er weder diagnostiziere, noch behandele und dass er nicht von Medikamenteneinnahme, Arztbesuch und Therapiemaßnahmen abrate (Siehe: Heilung auf geistigem Wege, a.a.O. S. 9). Doch steht er hier sowohl juristisch als auch moralisch auf sehr schwankendem Boden. Die Versicherung, nicht medizinisch tätig zu sein, ist überhaupt nichts wert, wenn sie nicht auch in der Praxis durchgehalten wird. Und genau hier scheint mir auch das Problem zu liegen. Durch die Art der Werbung der Gruppe werden meiner Meinung nach in praxi und realiter Menschen besonders angesprochen, die aus medizinischer Sicht als "austherapiert" gelten. Dabei wird diesem Personenkreis meiner Ansicht nach vorgegaukelt, es gäbe außerhalb der medizinischen und heilpraktischen Versorgung noch einen dritten Weg (vgl. hierzu den Endbericht der Enquete-Kommission "Sogenannte Sekten und Psychogruppen" a.a.O.S.55).
Wie wenig wirksam der "Heilstrom" bei Bruno Gröning selbst gewesen sein muss, wird aus den veröffentlichten Bildern nur zu deutlich. Gröning litt offenbar an einem schweren Struma (Kropf). Hinzu kommt, dass es seine eigene "Heilkraft" nicht vermochte, ihn selbst vor Krebs und Tod zu bewahren.
Derartige Studien werden aktuell z.T. bereits durchgeführt, die Durchführung weiterer Untersuchungen wurde von der Enquete-Kommission begrüßt und empfohlen (siehe dazu Kap. 5.1.7 und 6.2.9).
In bezug auf unkonventionelle Verfahren bedeutet dies, daß eine gezieltere Auseinandersetzung mit problematischen Erfahrungen und somit den Problembereichen der Methodik, der Ausführung, der diagnostischen und methodischen Verantwortlichkeit und der Qualitätssicherung stattfinden sollte. Bei der vorliegenden Verbraucherstichprobe ist z.B. sichtbar geworden, daß gerade esoterisch-magische Methoden von vielen Nutzern frequentiert werden, die über starke psychische Probleme berichten. Nach den Ergebnissen der Anbieterstudie ist zumindest fraglich, ob alle alternativen Anbieter über entsprechende Qualifikationen verfügen.
Für die Probleme, die von unsachgemäßen Anwendungen und bei ungeeigneten Klientengruppen ausgehen können, wird das geplante Lebenshilfebewältigungsrecht Vorkehrungen zur Verfügung stellen, diese zu minimieren (s. Kap. 5.5.5.3 und 6.2.2.3).
Die Institutionen des formellen Sektors des Gesundheitsbereichs sollten beim Blick auf den informellen Sektor berücksichtigen, daß von den Nutzern alternativer Methoden neben dem Bedürfnis nach Linderung körperlicher Symptome, weitere Motive genannt werden, die implizit oder explizit mit Persönlichkeitsveränderung und Bewußtseinserweiterung verbunden sind. Die akademische Medizin und Psychologie und andere professionelle Heildisziplinen sollten diese Bedürfnisse nach "Lebensbewältigung" stärker berücksichtigen. Dies hätte Folgen für die Lehre, Forschung und Praxis der angesprochenen Gebiete, wo sichergestellt werden müßte, daß existentielle Fragen und Probleme, die viele Klienten bewegen, in die professionelle Behandlung integriert werden.
Auch in Hinsicht auf die Beziehung zwischen Behandler und Klient und die Eigenverantwortlichkeit für den Gesundheitszustand liegen in diesem alternativen Bereich offensichtlich andere Muster vor, von denen im Zuge der Individualisierung von Lebensverhältnissen modernisierende Impulse ausgehen könnten.
Als besonders problematisch erscheint die eklektische Anwendung von Methodenmischungen im betrieblichen Raum. Zum einen können hier Zwangselemente auftreten, die aus den besonderen Abhängigkeitsbeziehungen zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern resultieren, zum anderen machen gerade die Mischungen aus verschiedenen Methoden die Angebote undurchsichtiger und erschweren eine Einschätzung sowohl durch betriebliche Einkäufer als auch durch den einzelnen Betriebsangehörigen, der mit derartigen Maßnahmen konfrontiert wird.
Diese strukturell bestehenden Asymmetrien können durch die angespannte Arbeitsmarktlage und die bestehenden Tendenzen zur Verbetrieblichung von Weiterbildung weiter verstärkt werden. Die Problematik ist bisher in diesem Bereich arbeitsrechtlich noch nicht ausreichend geklärt. (Endbericht der Enquete-Kommission "Sogenannte Sekten und Psychogruppen" In: Deutscher Bundestag 13. Wahlperiode, Drucksache 13/10960 (09. 06. 98), S. 55)