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Erlebnis-Phänomene

Der Okkultismus der 20er Jahre versuchte die Phänomene zu systematisieren. So wurde zwischen Erlebnispänomenen, Medienphänomenen und Materialisationsphänomenen unterschieden. Erlebnisphänomene können im Einzelnen oder in der Gruppe erlebt werden. Es bedarf keiner bestimmten Person (Mediums) für diese Praktiken. Sie werden oft unter dem Vorwand eines "Versuches" wegen des Kitzels eines außergewöhnlichen Erlebnisses durchgeführt. (Sensationshunger) Entscheidend hierbei ist die Deutung der Phänomene. Man führt die Versuche unter der Prämisse durch, Uebernatürliches zu erleben. Damit ist aber auch die Erklärungsrichtung dieser Phänomene determiniert: Man setzt voraus, was eigentlich bewiesen werden soll.

Die Deutung der Erlebnisphänomene ist relativ problematisch, weil oft genug sich die Versuchsbedingungen im Nachhinein nicht mehr rekonstruieren lassen. Versuche, die unter exakten Bedingungen durchgeführt wurden, konnten lediglich den Hinweis auf psychische Mechanismen deutlich machen. Ein Beweis der übernatürlichen Herkunft solcher Pänomene konnte bisher nicht erbracht werden.