• Wer sind die Deutschen Unitarier?
  • Grundgedanken (also in english: Basic Ideas)
  • Geschichte
  • Organisation
  • Angebot
  • Kontakt

  • Gemeindeleben


    In vielen Orten der Bundesrepublik haben sich Unitarier zu Gemeinden und Gruppen zusammengefunden und im Laufe der Zeit ein reges Gemeinschaftsleben entfaltet. Grundlage ist stets die Initiative und das Engagement des einzelnen: Das Gemeindeleben ist auf gegenseitige Anregung und Hilfe ausgerichtet. Selbstverständlich gibt es auch Mitglieder, die keiner Gemeinde angehören möchten.

    Orientierungshilfen vermitteln

    Eine undogmatische Religion bedarf einer ständigen Standortbestimmung und Klärung religiöser Grundfragen. Vorträge und offene Gesprächsrunden behandeln daher unitarische Vorstellungen und vermitteln Orientierungshilfen. Aber auch das aktuelle soziale und politische Geschehen liefert vielfach Themen für Arbeitsgruppen und gemeinsame Diskussionen. Dabei kann jeder einzelne seine Gedanken und neue Impulse in die Gemeinschaft einbringen.

    Gefühle und Empfindungen gehören sicher zu den stärksten Seiten des Menschen. Stunden der Besinnung, Feiern im Jahreskreis und im Lebenslauf, musische und gesellige Veranstaltungen sind daher Schwerpunkte im Leben jeder Gemeinde. Schließlich will die Gemeinschaft allen Mitgliedern Heimat sein: eine geistige und persönliche Heimat, in der sich jeder verstanden und akzeptiert fühlt und in der sich ein starkes Gefühl der Gemeinsamkeit und des Miteinanders entwickelt.

    Begleitung durch das Leben

    Die Religionsgemeinschaft begleitet ihre Mitglieder durch das ganze Leben - soweit sie dies selbst wünschen: Lebensfeiern für Neugeborene, Kinderspielkreise, Jugendleite- und Elterngespräche, Hochzeitsfeiern und schließlich die Totenleite verbinden die Unitarier mit ihrer Gemeinschaft. Jeder kann an der Gestaltung von Feierstunden und anderen Veranstaltungen mitwirken und mitgestalten.

    Soziale Betreuung

    Die Sozialarbeit der einzelnen Gemeinden richtet sich jeweils nach den örtlichen Erfordernissen und nach den Neigungen und Möglichkeiten der Mitglieder. Sie umfaßt in erster Linie Hilfe, Beratung und Betreuung für ältere und kranke Menschen sowie für ausländische Mitbürger und ihre Kinder.
    Unter dem Leitmotiv "Lebensqualität im Alter" werden Aktivierungs- und Begegnungskuren für Senioren angeboten. In der Jugend- und Bildungsstätte Klingberg (Ostholstein) finden regelmäßig pädagogische Seminare statt, und die Landesgemeinde Hamburg bietet zum Beispiel unter der Bezeichnung "Das Elterngespräch" die verschiedensten Aktivitäten zur Förderung der Kinder- und Familienarbeit an.

    Die gesamte Sozialarbeit der Deutschen Unitarier wird von ehrenamtlichen Mitarbeitern geleistet. Sie ist nicht auf Mitglieder der Religionsgemeinschaft beschränkt und erfolgt ohne jede Missionierungsabsicht.


  • Zurück zur Startseite
  • Zurück zu RELIGIO