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    Was der Name bedeutet

    "Unitas" kommt aus dem Lateinischen und bedeutet "Einheit".
    Was hat es damit in Bezug auf diese Religionsgemeinschaft auf sich? Die traditionelle katholische Kirche betrachtet Gott als Dreieinigkeit (Trinität) von Gott-Vater, Gott-Sohn und Heiligem Geist. Daran änderte sich auch durch die Reformation nichts, denn selbst Martin Luther hielt am Trinitätsdogma fest.
    Es gab aber bereits in dieser Zeit Kritiker, die das vorgegebene Gottesbild ablehnten und Gott als den "Einen" ansahen. Aus der lateinischen Bezeichnung für diese Andersdenkenden entstand schließlich der Name "Unitarier".

    Die geistigen Wurzeln der unitarischen Religion sind aber schon viel älter als das Christentum: Sie reichen Jahrtausende zurück bis in das antike Griechenland und in das alte Indien.

    Schwierige Anfänge

    Die von der Kirche als Ketzer abgestempelten Kritiker wurden in weiten Teilen Europas zum Teil blutig verfolgt. Nur in Siebenbürgen und Ungarn konnten sie sich als Gemeinschaften zusammenfinden und in bescheidenem Rahmen bis heute halten. Aus anderen Ländern, wie zum Beispiel aus Polen, wurden sie während der Gegenreformation vollständig vertrieben. Sie suchten sich eine neue Heimat in Westeuropa und Nordamerika.

    Unitarier in den USA und in Deutschland

    Die freiheitliche Verfassung der USA - die von Unitariern wesentlich mitgestaltet wurde - ermöglichte bereits im 18. Jahrhundert die Bildung unitarischer Gemeinden. In Europa ließ sich dies erst ein Jahrhundert später verwirklichen.

    1876 wurde in Rheinhessen die"Religionsgemeinschaft Freier Protestanten" gegründet. Ihre Zeitschrift erhielt 1911 den Untertitel "deutsch-unitarische Blätter", nachdem ihr Leiter Rudolf Walbaum Verbindung zu den amerikanischen Unitariern aufgenommen hatte. Diese Freien Protestanten nannten sich 1950 "Deutsche Unitarier Religionsgemeinschaft" und bildeten damit die Basis für die heutige Gemeinschaft in Deutschland.


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