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    sind eine Gemeinschaft des Aufbruchs von Menschen, die ihren eigenen Glauben nicht mit religiöser Dogmatik vereinbaren können.

    Kerngedanke ihrer Gemeinschaftsbildung ist, daß die Quelle der eigenen religiösen Wahrheit in jedem selbst verborgen liegt. Er wird in der Präambel ihrer Grundgedanken als die "Wahrung der Freiheit der persönlichen Auffassung" formuliert. Darum kann es bei Unitariern keine verpflichtenden Glaubensbekenntnisse oder heiligen Schriften geben.

    Die Deutschen Unitarier sind eine Religionsgemeinschaft, in der sich grundsätzlich alle Mitglieder an der Feststellung der gemeinsamen Glaubensaussagen beteiligen können. So wie eine lebensfähige Demokratie die politische Entscheidungsfähigkeit der Bürger voraussetzt, so fußt die unitarische Gemeinschaft auf der gemeinsamen Überzeugung, daß jeder Mensch die Fähigkeit zur religiösen Eigenständigkeit besitzt.

    Religion bedeutet für Unitarier, sinngebende Zusammenhänge bewußt zu erleben und das eigene Leben sinnvoll zu gestalten. Sie ist der - immer wieder neu zu entdeckende - Weg, um das Leben vor Resignation zu schützen. Dieser Weg beginnt mit der religiösen Überzeugung von der Geborgenheit in der Einheit (Unitas) allen Seins, die durch die gleichen geheimnisvollen Kräfte zusammengehalten wird wie die eigene Ganzheit.

    Religion bedarf zu ihrer Entfaltung liebevoller Anregungen und gezielter Herausforderungen in vertrauter Umgebung, darum brauchen wir eine Religions-Gemeinschaft.

    Unitarische Religion ist deshalb zugleich Religion der Selbstverantwortung wie Religion des gegenseitigen Verständigens und Verstehens.

    Redaktion "unitarische blätter"


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