Unitarisches Denken und Leben beruht auf einer Religion ohne Dogma, ohne Kirche, ohne Gebote und moralische Zwänge.
Unitarier verstehen sich als eine Gemeinschaft von Menschen, denen eigenverantwortliches Denken und Handeln wichtig sind. Die von den Mitgliedern gemeinsam festgelegten Grundgedanken sind für den einzelnen eine Leitlinie.
Der unitarische Gedanke lebt also durch Eigenverantwortlichkeit, durch Verantwortung für die Mitmenschen und für unsere Mitwelt.
Unitarier wird und bleibt man nur freiwillig. Unitarier wollen niemanden "vereinnahmen" oder für irgendwelche fremdbestimmten Zwecke benutzen. Sie wollen nicht missionieren, sondern überzeugen.
Für die unitarische Gemeinschaft ist es wichtig, daß alle Mitglieder die gemeinsamen Anschauungen mittragen können. Sie ist demokratisch organisiert und läßt daher genügend Raum für Meinungsvielfalt und Individualität, Offenheit und Toleranz.