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  • Wer sind die Deutschen Unitarier?


    Unitarisches Denken und Leben beruht auf einer Religion ohne Dogma, ohne Kirche, ohne Gebote und moralische Zwänge.

    Unitarier verstehen sich als eine Gemeinschaft von Menschen, denen eigenverantwortliches Denken und Handeln wichtig sind. Die von den Mitgliedern gemeinsam festgelegten Grundgedanken sind für den einzelnen eine Leitlinie.

    Der unitarische Gedanke lebt also durch Eigenverantwortlichkeit, durch Verantwortung für die Mitmenschen und für unsere Mitwelt.

    Eine anspruchsvolle Religion

    Unitariertum ist keine "bequeme" Religion: Sie nimmt niemandem eigenes Denken ab, sie fordert - und fördert - Mitdenken und selbstverantwortliches Handeln.

    Unitarier wird und bleibt man nur freiwillig. Unitarier wollen niemanden "vereinnahmen" oder für irgendwelche fremdbestimmten Zwecke benutzen. Sie wollen nicht missionieren, sondern überzeugen.

    Dogmenfreiheit

    Unitarier sind nicht an Glaubenssätze gebunden, die seit Generationen festgeschrieben sind. Sie formulieren ihre Grundgedanken gemeinsam und orientieren sich dabei an neu entstandenen gemeinsamen Einsichten. Sie können aktuelle Entwicklungen berücksichtigen, ohne in Konflikt zu geraten zwischen persönlichen religiösen Ansichten und den Ergebnissen wissenschaftlicher Forschung.

    Für die unitarische Gemeinschaft ist es wichtig, daß alle Mitglieder die gemeinsamen Anschauungen mittragen können. Sie ist demokratisch organisiert und läßt daher genügend Raum für Meinungsvielfalt und Individualität, Offenheit und Toleranz.

    Unitarier haben eine Religion ohne persönlichen Gott und ohne Dogmen.


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